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Anerkennung von ausländischen Berufabschlüssen

 
 

 

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Anerkennung von ausländischen Berufabschlüssen

Im Anerkennungsverfahren überprüft die zuständige Anerkennungsstelle in Deutschland, ob die ausländische berufliche Qualifikation mit dem deutschen Referenzberuf gleichwertig ist

  • Abschlüsse, die keine „wesentlichen Unterschiede“ aufweisen und direkt als gleichwertig anerkannt werden;
  • Abschlüsse, die von vornherein als nicht gleichwertig gelten und abgelehnt werden;
  • Abschlüsse, die „wesentliche Unterschiede“ aufweisen und einer genaueren Prüfung unterzogen werden müssen.

Öffnung des Arbeitsmarktes für Fachkräfte aus Drittstaaten

Es erhalten mehr Fachkräfte die Möglichkeit in den Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland einzutreten. Nachdem die aktuelle Situation von Engpassberufen analysiert wurde, aktualisierte die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Positivliste für Fachkräfte.

Die Positivliste beinhaltet nicht-akademische Berufe in Deutschland, in welchen ein Defizit an Fachkräften besteht. Zur Zeit können Fachkräfte in Deutschland arbeiten, sofern sie eine nicht-akademische Berufslaufbahn in einem Berufszweig absolviert haben, welcher auf der Positivliste aufgeführt ist. Dies ist seit der Überarbeitung der Beschäftigungsverordnung möglich. Sie können die Positivliste unter www.arbeitsagentur.de/web/content/positivliste finden.

Gemäß der Beschäftgungsverordnung können Berufe nur dann in die Postivliste aufgenommen werden, nachdem zuvor eine Engpassanalyse ergeben hat, dass in diesem Geschäftsfeld ein Mangel an Fachkräften besteht.

Die Blue Card EU ermöglicht ausländischen Staatsangehörigen mit einem deutschen oder ausländischen Hochschulabschluss, welcher dem eines deutschen Abschlusses gleichwertig sein muss, eine bis auf vier Jahre befristete Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis. Das Internetportal der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unterstützt bei der Frage der Gleichwertigkeit des Studienabschlusses. Weitere Voraussetzung für die Blue Card EU ist, dass angemessene Lebensverhältisse gewährleistet sind. Das Arbeitsverhältnis in Deutschland muss ein Mindestgehalt von 47.600 € im Jahr aufweisen. Für bestimmte Mangelberufe, wie Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, Ärzte und IT-Fachkräfte beträgt das erforderliche Mindestgehalt jedoch nur 37.128 € im Jahr. Diese Mangelberufe sind aber von denen der Postivliste für nicht-akademische Mangelberufe abzugrenzen.




 
 
 
     

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